Gegner der Coronamaßnahmen gehen durch Köln

Laut Spaziergängern "deutlich mehr Teilnehmer"

Am 20.12. „spazierten“ machten zum zweiten Mal Gegner der Coronamaßnahmen in der Innenstadr von ihren Grundrechten auf Versammlunsfreiheit und Freizügigkeit Gebrauch und spazierten gewaltfrei durch die Innenstadt. Der Weg ging vom Marsplatz durch die Fußgängerzonen. 

Über die Teilnehmerzahl wollte die Polizei Köln keine Aussage machen. Vor Ort war das ohnehin schwer, da sich die Teilnehmer mit den Einkaufenden mischten. Auf der Schildergasse erreichte der Zug geschätzt eine Länge von 200-300 Metern über 3/4 der Breite, am Neumarkt dünnte er sich wegen der Enge deutlich aus. Der weitere Weg ging durch die Breite Strasse und zurück durch die Hohe Strasse.

Nach der Auflösung gegen 19:15 Uhr auf der Domplatte wertete die Kölner Polizei den Spaziergang, den 30 Einsatzkräfte begleiteten, als nicht angemeldete Versammlung und leitete gegen den mutmaßlichen 56jährigen Versammlungsleiter ein Ermittlungsverfahren ein.
Auffällig war, daß der Zug nur von Polizeikräften einer Einsatzhundertschaft aus Mönchengladbach begleitet wurde, Kölner Polizei war  wenig zu sehen, das Kölner Ordnungsamt gar nicht. Die Abstände waren prinzipbedingt wegen der Enge nicht immer einzuhalten, vereinzelt wurden Teilnehmer auf die Maskenpflicht hingewiesen.

Der Spaziergang war gewaltlos, es waren keine Fahnen politischer Parteien zu sehen, nur sehr wenige Transparente wurden gezeigt. Es erklang Weihnachtslieder, jemand spielte Geige. Nach Aussagen von Teilnehmern wären „deutlich mehr Teilnehmer dabei als beim ersten Mal“.

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Der nächste Montagsspaziergang soll am 27.12.21 um 18 Uhr ab dem Marsplatz stattfinden.

Impressionen finden Sie im YouTube-Video.

 

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