Ein Mann tritt auf einen am Boden liegenden Mann ein.

Neumarkt: Polizei tasert gefährlichen Drogensüchtigen

Rekers Fixercafé zerstört das Stadtzentrum

Keine Ruhe am Neumarkt: in Köln wurde im Stadtzentrum ein 44jähriger von der Polizei mit einem Taser überwältigt.

Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann hatte zuvor eine Streitigkeit mit einem Obdachlosen gehabt und sich dann mit einem Messer bewaffnet. Damit bedrohte er wohl die Polizisten, die daraufhin zu den neuen Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG). im Volksmund als „Taser“ bekannt, greifen musste, um den Mann zu überwältigen.

In unmittelbarer Nähe betreibt die Stadt seit ein paar Monaten die städtische Fixerstube und beteiligt sich damit begünstigend am Konsum harter Drogen. Die Kölner Polizei hatte die Entwicklung am Neumarkt vor kurzem als besorgniserregend kritisiert und sich mehr oder weniger angesichts der Stadtpolitik für nicht in der Lage erklärt diese Probleme zu lösen. Mahnende Stimmen, die diese Zustände vorhersagten, wurden systematisch aus Gremien une Besprechungen entfernt. Das Fixercafé ist – obwohl sicher nicht mehrheitsfähig – ein besonderes poltisches Anliegen gewisser Kreise.
Schon Anfang letzten Jahres hatte ein Kölner Gericht den Neumarkt zum Schwerpunkt der Kriminalität erklärt und damit bestimmte polizeiliche Maßnahmen wie die Videoüberwachung dort für angemessen erklärt.

Abends machen Kölnerinnen und Kölner längst einen Bogen um den zentralen Platz, Geschäfte schließen früher, weil die Kunden wegbleiben. Die schwarz-grüne Mehrheit im Rat schweigt zum vorhersehbaren Verfall des innerstädtischen Zentrums und Frau Reker schwebt wohl in den Sphären der Eröffnung ihrer 1 Milliarde Euro-Oper (mj)

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